StartseiteErlebnisShoppingEinkaufsmöglichkeiten

FuldaGuide 2017

Einkaufen in Fulda macht Spaß!

Hinlänglich bekannt ist: Das Einkaufsverhalten von Frauen und Männern könnte unterschiedlicher nicht sein. So kaufen nach einer aktuellen Studie 35 Prozent der befragten Frauen eher spontan und lustbetont ein, um sich im Alltag zu belohnen. Männer gönnen sich meist nur dann etwas Neues, wenn es auch zwingend nötig ist oder dem puren Spaß dient. Egal, welches Shoppingverhalten auf Sie zutrifft – eines steht fest: Einkaufen in Fulda stillt alle Bedürfnisse! Emotionen, Erlebnis, ein individuell auf die Kundenwünsche zugeschnittenes Sortiment – all dies findet man in der Einkaufsstadt in Osthessen. Von außergewöhnlichen Accessoires, angesagter Mode, Exklusivem für Haushalt und Wohnung bis hin zu sündhaften Leckereien reicht hier das vielfältige Angebot.

Viele kleine, individuelle und inhabergeführte Läden warten genauso wie große bekannte Modeketten auf den einkaufslustigen Gast. In den Hauptstraßen, wie auch in den gemütlichen Seitengassen, wird dank der einzigartigen Atmosphäre das Einkaufen in Fulda zum Erlebnis. Historische Bauten, die ins Mittelalter oder die Zeit des Barocks versetzen, und moderne Shoppingkultur bilden eine Einheit, die immer mehr Besucher in ihren Bann zieht und ein vielseitiges und großflächiges Angebot vorweist. Straßenfeste und verkaufsoffene Sonntage sind zusätzliche Highlights. Fulda ist auch die Stadt der kurzen Wege, denn alles ist innerhalb kürzester Zeit einfach zu erreichen. Ach ja, Parken ist auch kein Problem!

Bahnhofstraße – Fuldas Shoppingmeile

Wenn man ein Fadenkreuz über die Deutschlandkarte spannt, dann liegt die wunderschöne Barockstadt Fulda etwa in der Mitte. Und dank des ICE-Bahnhofs, der A7 und der A66 erreicht man von hier aus die ganze Welt. Wer miterlebt hat, wie die Bahnhofstraße vor fast 140 Jahren begann zu wachsen, würde womöglich von der feierlichen Einweihung des Bahnhofs im April 1875 berichten. Außer einem Bahnhofsgebäude gab es damals nur Äcker und Gärten, von Häusern und Infrastruktur keine Spur.

Heute sieht das Bild ganz anders aus. Die von Bäumen gesäumte Straße ist modern und lädt zum Bummeln ein. Kaum hat man den Bahnhofsvorplatz überquert, findet man zur Linken das Shoppingcenter Centhof mit vielen Geschäften zum ersten Stöbern. Folgt man der belebten Allee weiter, die zur Weihnachtszeit stimmungsvoll geschmückt ist, findet man Drogerien, Parfümerien, Modegeschäfte, Optiker, Teeläden, Ärztehäuser, Apotheken, Schmuckläden und eine große Buchhandlung. Um den kleinen Hunger während der Einkaufstour zu stillen, oder sich bei einem Kaffee zu erholen, bieten ansässige Cafés und Restaurants leckere Kleinigkeiten. Außerdem lohnt sich auch ein Blick in die Querstraßen, die die Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten vervollständigen.

Universitätsplatz – lebhaftes Zentrum

Im Sommer ist der Universitätsplatz Schauplatz von Open-Air-Konzerten großer internationaler Künstler – zur Adventszeit erstrahlt er in hellem Glanz der Weihnachtsbeleuchtung. Dann schmücken weihnachtlich dekorierte Buden vor allem den Universitätsplatz, Jesuitenplatz, Museumshof und den Borgiasplatz. Es duftet nach Glühwein, gebrannten Mandeln und Lebkuchen.

Der Universitätsplatz bildet ein wichtiges Zentrum der Innenstadt, das am südlichen Ende der Bahnhofstraße beginnt und Einkaufsstraßen miteinander verbindet. Ein Baumhain, zahlreiche Bänke und Wasserspiele machen den Platz zu einem stimmungsvollen Ort, der zum Verweilen einlädt. In unmittelbarer Nähe lassen viele Modegeschäfte, Kaufhäuser und Cafés das Einkaufsherz höherschlagen. Überquert man den Platz und läuft nach rechts, gelangt man in die Schulstraße. Diese führt an vielen Modegeschäften und einem Einrichtungsladen vorbei. Seinen Namen hat der Platz übrigens von der am östlichen Rand ansässigen Universität Fulda (1734–1805), deren 1731–1734 von Andreas Gallasini entworfenes Gebäude heute eine Grundschule beherbergt und dem Platz eine barocke Kulisse verleiht.

Unterm Heilig Kreuz – im Herzen der Stadt

Einmal im Kreis führt die Straße Unterm Heilig Kreuz und nimmt die sich dort befindende Stadtpfarrkirche in ihre goldene Mitte. Viele markante Gebäude mit einer bewegten Vergangenheit machen die Straße zum heimlichen Stadtmittelpunkt. Das Alte Rathaus beeindruckt durch schöne Fachwerkgiebel und Ecktürmchen. Heute hat sich hier eine Buchhandlung niedergelassen. Zum gemütlichen Stöbern laden auch Mode- und Bekleidungsgeschäfte sowie ein Accessoires-Laden ein. Bäckereien, eine Apotheke und ein modernes Hotel vervollständigen die Vielfalt.

Friedrichstraße – mehr als eine Einkaufsstraße

Was für den Düsseldorfer seine KÖ ist, ist für den Fuldaer seine Friedrichstraße. Anregendes Shoppingparadies und Ausgehmeile in einem, Laufsteg der Modebewussten und Rastplatz für Genießer. Die Kombination aus Luxus, einer jahrhundertealten Historie und sinnlichen Verführungen macht aus dieser Straße ein Lebensgefühl.
In außergewöhnlich schönen Gebäuden bieten hier viele ursprüngliche Fuldaer Geschäfte Qualität und Service – so in Haus Nummer 13. Hier betrieb der Päpstliche Hofjuwelier, Hof- und Domgoldschmied Wilhelm Rauscher (1864–1925) eine der größten Goldschmieden des Landes, die noch bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts von seinen Nachkommen geleitet wurde. Dinge des schönen Lebens finden sich hier auch heute noch – von ausgefallenen Geschenken, über wunderschöne Wohn-Accessoires oder stilvolle Naturtextilien. Auch wenn die Zeit der Hofjuweliere längst vergangen ist, kommen Schmuckliebhaber auf der Königsallee dennoch voll auf ihre Kosten. Für eine Sache ist die Friedrichstraße ebenso bekannt: Schuhgeschäfte. Ein Paradies für jede Frau.
Besonders schön ist es auf der Friedrichstraße, wenn die Cafés und Gaststätten ihre Tische nach draußen stellen. Dann heißt es: „Sehen und gesehen werden.“ Das Einkaufserlebnis findet seinen perfekten Abschluss mit einem schmackhaften Höhepunkt: Deftige Schmankerl, italienische Leckereien oder sündhafte Konditorenkünste – hier findet jeder garantiert das Passende.

Luckenberg & Pfandhausstraße – faszinierende Altstadt

Wer es gemütlich mag, ist in der Altstadt Fuldas bestens aufgehoben. Beschaulich und harmonisch präsentiert sich die Barockstadt in den kleinen verwinkelten Gassen und Straßen. Kopfsteinpflaster und liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser versetzen den Besucher in die Zeit des Mittelalters – so auch am Luckenberg. Die vielen individuellen und inhabergeführten Geschäfte versprühen einen schicken aber angenehmen Charme und laden zum Verweilen ein. Ob Schmuck, Kunst, Mode, Haarfashion oder Trachten – hier ist für jeden etwas dabei. Eine Pause lässt sich in den Restaurants und Cafés einlegen.
Der Luckenberg führt den Besucher direkt in die Pfandhausstraße. In dieser kleinen, aber feinen Straße setzt sich die besondere Atmosphäre der Fuldaer Altstadt fort. Kleine, edle Gaststätten, eine Weinhandlung sowie eine Buchhandlung freuen sich über einkaufslustige Gäste. Früher sah es hier mal ganz anders aus: Zwischen dem Platz Unterm Heilig Kreuz und der Pfandhausstraße stand einst eine kleine Häusergruppe, deren obere Stockwerke fast zusammenwuchsen. Diese fielen jedoch zum Teil in 1904 der Spitzhacke zum Opfer und wurden durch Neubauten ersetzt.

Kanalstraße & Gemüsemarkt – wunderschöne Atmosphäre

Biegt man von der Karlstraße in die Kanalstraße ein, befindet man sich noch immer im Bermuda Dreieck. Viele Kneipen und Bars sind am Beginn der langen Straße, die am Luckenberg vorbei fast bis zum Dom führt, angesiedelt.
Vom Geburtshaus des Erfinders der Braunschen Röhre, Ferdinand Braun, über den im 12. Jahrhundert errichteten Hexenturm, bis hin zum Mutterhaus als geschichtsträchtiges Gebäude gibt es hier einiges zu bestaunen. Darüber hinaus bietet die Kanalstraße, neben Cafés und Restaurants, auch all jenen ein großes Angebot, die Einkaufsvergnügen suchen.
Der Gemüsemarkt bietet einen wunderschönen Kontrast aus alten geschichtsträchtigen Häusern und modernen, den Marktplatz umgebenen Bauten. Diese reizvolle Atmosphäre haben auch die vielen am Gemüsemarkt ansässigen Unternehmen verstanden. Friseure, Nagelstudios und Goldschmieden üben hier ihr Handwerk aus, in den ansässigen Restaurants und Bars lässt man sich verwöhnen. Und auch für die schönen Dinge des Lebens findet man Geschenke und individuelle Mode.

Wochenmärkte – Leckereien und mehr

Der Wochenmarkt Fulda lädt jeden Mittwoch und Samstag zum Einkaufen, Genießen und Verweilen ein. Die farbenprächtige und frische Auswahl an ökologischen Erzeugnissen sowie die individuelle und freundliche Beratung locken Besucher der ganzen Region an. Ganz gleich ob aus heimischen Gefilden von regionalen Selbsterzeugern oder von exotischer Herkunft: Hochwertige Ware in marktfrischer Qualität ist das Markenzeichen des Wochenmarktes. Angeboten werden Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Backwaren, Milchprodukte, Honig, Pflanzen und vieles mehr.

Buttermarkt – bunt & geschichtsträchtig

Buntes Treiben herrscht vor allem im Sommer am bereits 1358 urkundlich erwähnten „Sonnabendsmarket“ – heute besser bekannt als Buttermarkt. Den Namen trägt dieser, weil hier bis in die 1950er Jahre hinein landwirtschaftliche Produkte wie Butter angeboten wurden. An dem beliebten und zentral gelegenen Treffpunkt Fuldas treffen Moderne und Tradition aufeinander. Mit Cafés, Gaststätten und Eisdielen sowie Geschäften für Mode und Accessoires, Brillen, Haarfashion und Schuhe wird zwischen Marktstraße und Steinweg ein gemütliches Flair versprüht.
Steigen die Temperaturen, kann draußen in schöner Atmosphäre Platz genommen und die warmen Sonnenstrahlen genossen werden. Bunt wird es ebenfalls, wenn es wieder heißt: „Föllsch Foll – hinein“, denn der Karneval spielt am Buttermarkt eine große Rolle. Traditionell wird hier jedes Jahr am 11.11. um 11.11 Uhr die fünfte Jahreszeit mit mehreren Kanonenschüssen eingeleitet. Bereits 1881 gab es den ersten Maskenzug durch Fulda – der damalige Prinz Carneval war wohnhaft im Hause Buttermarkt 5.
Auch zur kalten Jahreszeit ist der Buttermarkt ein begehrter Ort. Im Winter laden die liebevoll weihnachtlich geschmückten Läden zum Schaufensterbummel ein. Ein anschließender Besuch in einem der Restaurants rundet einen schönen Tag in Fulda ab.

Marktstraße – kleine Straße, großes Angebot

Die belebte Einkaufsstraße wartet mit zahlreichen beeindruckenden Altbauten auf. Hier reiht sich ein Geschäft neben das andere. Von hochwertiger Mode und Accessoires über Dessous, Schuhe und Handys bis hin zu Reisen finden sich Möglichkeiten zum Bummeln und Shoppen. Dabei wird die Straße durchströmt von den süßen Düften einer Parfümerie sowie einer Kaffeerösterei. Wer bei all dem Angebot den Durchblick verliert, kann sich bei einem der hier ansässigen Optikern ein passendes Spekuliereisen verpassen lassen.

Karlstraße & Am Stockhaus – schlendern in der Innenstadt

Vom Buttermarkt aus gelangt man in die Karlstraße. Diese gemütliche und urige Straße bietet dem Einkaufslustigen alles, was das Herz begehrt. Über feine Mode, Schmuck, Schuhe, Accessoires, bis hin zu Outdoor-Bekleidung und Kinderkleidung – die liebevoll gestalteten und oft bereits seit mehreren Jahrzehnten ansässigen Läden sorgen für eine interessante Bandbreite an Einkaufsmöglichkeiten. Und auch viele Dienstleister wie Friseure, Reiseanbieter, Cafés oder Ärzte sind Teil der wunderschönen Fußgängerzone.
Schlendert man die Straße stadtabwärts, gelangt man in das Kneipenviertel Fuldas, das Bermuda Dreieck. Bei schönem Wetter haben die Restaurants ihre Tische und Stühle draußen stehen und man kann die gemütliche Altstadt-Atmosphäre bei kulinarischen Spezialitäten, einem Glas Wein oder regionalem Bier genießen.
Eine Querstraße zur Karlstraße ist die Straße Am Stockhaus. Dort verwöhnen Restaurants die hungrigen Gäste mit internationalen sowie regionalen Speisen. Ein Traditionsgasthaus bietet dabei mit Spezialitäten vom Pferd eine ganz besondere Delikatesse. Am Wochenende können sich außerdem Feierlaunige in Fuldas einziger Karaokebar am Gesang probieren. Ein Abstecher lohnt sich also in die geschichtsträchtige Straße, die früher Judengasse hieß und seit dem Mittelalter bis zur Reichsprogramnacht 1938 die ehemalige Synagoge beheimatete.

Brauhausstraße & Mittelstraße – Abwechslung pur

Bier brauen hat in Fulda eine lange Tradition. So auch in der Brauhausstraße, die ihren Namen aufgrund der städtischen Brauhäuser, die oberhalb der Einmündung zur Ohmstraße standen, trägt. Mittlerweile findet man in der schönen Querstraße zur Karlstraße aber keine Braustätte mehr – diese wurden beim Straßenbau 1884 abgerissen.
Dennoch ist die Brauhausstraße einen Besuch wert – zum Stöbern laden hier kleine Mode- und Strickateliers ein. Ein Küchenstudio bietet Exklusives und Schönes. Hochwertige und geschmackvolle Präsente erhält man in einem modernen Einrichtungshaus. Auch Dienstleister wie ein Kosmetikstudio oder Reisebüro bieten ihre Leistungen an. Nicht zuletzt überzeugt die Brauhausstraße durch ein dort angesiedeltes großes Parkhaus. Läuft man stadteinwärts, stößt man ganz unbemerkt auf die Mittelstraße.
Hier geht das Einkaufsvergnügen weiter. Stilvolle Modegeschäfte bieten den Damen einen Grund mehr, ihren Kleiderschrank zu erweitern. Und auch Schmuckliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Eine Apotheke, ein Friseursalon sowie eine Bank haben hier ihren Sitz. Einen besonders genussvollen Erholungsplatz bietet ein in der Mittelstraße ansässiges Traditionscafé, welches mit einer Vielzahl verlockender Sünden die passende Stärkung für den weiteren Spaziergang durch das schöne Barockviertel bietet.

Peterstor & Ohmstraße – traumhafte Lage

Ein historisches Zeugnis befindet sich zwischen den Straßen Peterstor, Petersgasse und Vor dem Peterstor: Die Reste eines ehemaligen Stadttors, dem Peterstor, erzählen von der wechselvollen und spannenden Geschichte. Mit seinem ehemals fünfstöckigen und rund 45 Meter hohen quadratischen Turm diente es zeitweilig sogar als Gefängnis.
Von hier aus gelangt man über die Straße Peterstor unmittelbar in die schöne Innenstadt Fuldas. Doch der Weg dorthin sollte genossen werden, denn die mit Altbauten gesäumte Straße lädt zum gemütlichen Schlendern ein. Hier findet man viele Fachgeschäfte für Schuhe, Herren- und Damenmoden, Dessous und Delikatessen. Auch derjenige, der auf der Suche nach kreativen und stillvollen Geschenkideen ist, wird hier fündig. Handwerk wird in der Straße ebenfalls großgeschrieben: Von Friseur über Schuster und Schneider bis zur Wäscherei bieten zahlreiche Dienstleister ihr Können an.
Am Ende der Straße Peterstor angekommen, gelangt man auf einen kleinen Platz. Dieser hieß früher Schweinemarkt, weil dort nahe des alten Schlachthauses Viehverkäufe stattfanden. Im Jahre 1938 wurde dieser Platz dann aber in die Straße Peterstor mit einbezogen. Folgt man sodann kurz der Florengasse, biegt man rechts in die Ohmstraße ab. Diese führt zur schönen Brauhausstraße und beheimatet Cafés, einen Friseur, eine Schneiderei sowie einen Barbier. Hier kann das Shoppingvergnügen mit allen Sinnen fortgesetzt werden.

Löherstraße – große Kulturstraße

Das Tor zur Innenstadt ist die über 700 Jahre alte Löherstraße. Denn folgt man ihr, gelangt man direkt in die lebendige Mitte Fuldas. Und der Weg durch die verkehrsberuhigte, kopfsteingepflasterte Straße lohnt sich definitiv. Sie zeigt sich, wie viele andere Straßen in Fulda, von ihrer beschaulichen Seite und spiegelt das Straßenbild, welches für die Osthessen-Metropole typisch ist, wider: Viele kleine, individuelle Geschäfte überwiegen – mit ihrem ganz eigenen Charme, der den zwischen Antiquitäten, Handwerk und Mode angesiedelten Läden zu verdanken ist. Hier findet der Einkaufslustige alles, was er braucht. Über hochwertige Taschen, Accessoires, Schuhe, Bettenzubehör, Kaffee und CDs bis hin zu Dienstleistungen aller Art ist darüber hinaus auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Pausieren ein. Ein Kino vervollständigt zudem das multikulturelle Flair der Einkaufsstraße. Vom Europarat wurde sie als große Kulturstraße ausgezeichnet, da sie seit der ersten Jahrtausendwende als Teilabschnitt der historischen Via Regia galt und die Verbindung zwischen den großen Städten Frankfurt am Main und Leipzig herstellte.
Übrigens: Direkt an einem Fitnessstudio sieht man die Reste des „Fuldtthor“ mit seinem ehemals über 18 Meter hohen Turm und fast zehn Meter hohen Torhaus. Diese 1827 weitgehend abgebrochene Toranlage sollte die Bürger Fuldas vor feindlichen Übergriffen schützen.

Emaillierwerk – modernes Einkaufsvergnügen

Optimale Verkehrslage sowie perfekte Anbindung an das Eisenbahnnetz: Dies waren 1867 die Hauptargumente für den Unternehmer Franz Carl Bellinger, seinen Betrieb für Emaillie-Produkte auf dem Gelände des heutigen Fuldaer Einkaufzentrums zu gründen.
Wurden damals noch Metallgegenstände emailliert, kann dort heute in moderner und historischer Atmosphäre eingekauft werden. Denn die unter Denkmalschutz stehende Außenfassade der alten Fabrikhalle ist bei dem Ausbau erhalten geblieben. Hinter dieser charakteristischen Sandsteinfassade findet man auf 26.300 Quadratmetern über 25 Geschäfte, die einen vielseitigen Branchenmix bieten: Von Pflegeprodukten über Videos, Taschen und Schuhen bis hin zu Lebensmitteln bereichert das Einkaufszentrum Fuldas Innenstadt. In kleinen und großen Modegeschäften findet jeder das Passende – sei es junge, hippe Mode oder das Kleid für einen rauschenden Ball. Und auch für Kunden von außerhalb ist die lichtdurchflutete Shopping-Mall eine praktische Adresse: Nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt werden zugleich 550 kostenlose Kundenparkplätze angeboten.
Am Wochenende ist das Einkaufszentrum mit einer Großraumdisco Anziehungspunkt für Tanzbegeisterte aus Hessen. Abgerundet wird das Angebot durch Dienstleister wie Friseure, ein Fitnessstudio oder Fotostudio. Außerdem ist hier ein großes Elektronikfachgeschäft zu finden. Den Einkaufsbummel kann man am besten im Café oder einem der Restaurants ausklingen lassen.